histHub erfolgreich gestartet

Der Lenkungsausschuss des Programms «Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung» von swissuniversities hat an seiner Sitzung vom 4. Juli die erste Phase (1.8.–31.12.2016) des Projekts histHub genehmigt.

histHub ist ein Projekt des 2016 gegründeten Consortium Historicum. Beim Consortium Historicum handelt es sich um eine Arbeitsgruppe von selbstständigen Forschungsprojekten, die den Informationsaustausch und die Förderung der Vernetzung digitaler historisch ausgerichteter Projekte verfolgt. Derzeit beteiligen sich die Rechtsquellenstiftung des Schweizerischen Juristenvereins, die Diplomatischen Dokumente der Schweiz, das Historische Lexikon der Schweiz, das Schweizerdeutsche Wörterbuch und das Portal der schweizerischen Ortsnamenforschung am Consortium Historicum.

Im Rahmen des Projekts histHub soll ein Datenhub und ein Laboratory für Linked Open Data zu historischen Entitäten der Schweiz entwickelt werden. Das Ziel ist die Erschliessung von Daten zu historischen Personen, Sachen, Orten und Konzepten dank verschiedener Zugriffsformen, die Entwicklung von Thesauri in drei Landessprachen sowie multilaterale Verlinkung der Daten inkl. Anreicherung mit Normdaten.

Innerhalb der ersten Projektphase von August bis Dezember werden erste konkrete Dienstleistungen für die Scientific Community entwickelt. Im Mittelpunkt stehen hierbei zwei Microservices, nämlich ein Suchmodul für die Abfrage der im Rahmen des Projekts Metagrid generierten Forschungsdaten und Konkordanzen sowie ein Thesaurus-Editor, der in einem ersten Schritt für die Erstellung einer Ontologie historischer Vornamen eingesetzt wird.

Die Projektwebsite histhub.ch wird die Arbeiten der ersten Projektphase begleiten und in regelmässigen Abständen über die Entwicklungen des Projekts informieren. Ausserdem sollen die Module nach ihrer Fertigstellung auf dieser Seite zugänglich sein.